Auf dieser Seite stellen wir gern historische Berichte und andere Zeitzeugnisse vor, die uns aus den Ländern zugesandt werden. Im Vergleich zu den bundesdeutschen Entwicklungen, sind unter dieser Rubrik regionale Entwicklungen vorzufinden. Dabei werden Sie auf Ideen und Kontroversen zur Arbeitsweise der Schulpsychologie stoßen. Diese formten und formen das berufliche Selbstverständnis, was sich regional unterscheidet und deshalb äußerst lesenswert ist.
In historischen Dokumenten können Sie generelle Entwicklungen und Bestrebungen der Schulpsychologie nachvollziehen.
Bildungspolitik ist in der Hand der Länder. So hat auch jedes Bundesland in Bezug auf die Einrichtung der schulpsychologischen Beratung eigene Konzepte, eigene Organisationsstrukturen, ganz verschiedene Bezeichnungen, unterschiedliche Beschäftigungsverhältnisse und Anforderungen an die Ausbildung.
Wie es dazu kam und mit welchen Zwischenschritten sich die Schulpsychologie vor Ort professionalisiert hat, können Sie in den folgenden Dokumenten von Zeitzeugen mit Aufzeichnungen, Erinnerungen, Meinungen und Fakten, erfahren.
Die Entwicklung der Schulpsychologie in der Hansestadt Bremen von 1964 bis in die 2020er Jahre wurde von Birgit Muhl und Jürgen Rudolph sehr ausführlich ausgearbeitet. Angefangen von Entwicklungslinien über Reformen und Kritik an diesen bis hin zu der Frage wohin es wohl mit der Schulpsychologie gehe, kann man nachvollziehen wie es um die Unterstützung, Repräsentanz und nicht zuletzt der Identität der Schulpsycholgischen Profession steht.
Die Dokumente wurden freundlicherweise unter der Creative-Commons-Lizenz CC-BY-NC-ND zur Verfügung gestellt.
Schulpsychologie in Bremen – Quo vadis?, Birgit Muhl (2022)
Der Schulpsychologische Dienst Bremen von 1964 bis 2007, Jürgen Rudolph